Förderverein in der Wilhelma

Rund 15 Mitglieder sind der Einladung des Vereins der Freunde und Förderer der DHBW Stuttgart gefolgt, und kamen am 23. Juni 2017 in den Genuss einer speziellen Backstage-Tour durch die Wilhelma. Zunächst wurden die Teilnehmer unter den berühmten Ginko-Bäumen von Florian Pointke, Verantwortlicher für Marketing und Werbung, empfangen und machten sich anschließen auf die Tour hinter die Kulissen des zoologisch-botanischen Garten.

Die Wilhelma ist der einzige zoologisch-botanische Garten Deutschlands und vollzog eine Wandlung vom rein privaten Rückzugsort eines Königs zu einem zoologisch-botanischen Garten mit mehr als einer Million Besuchern jährlich.
1829 wurden im Park des Schlosses Rosenstein Mineralquellen gefunden. Daraufhin plante der damalige König Wilhelm I. von Württemberg den Bau eines „Badhauses im Maurischen Stil“ im Schlosspark, ergänzt durch eine Orangerie und ein Gewächshaus. Dies war der Startschuss für den botanischen Garten.

Mit der Schau „Afrikanische Steppentiere“ 1951 begann die Haltung von Giraffen, Zebras und Antilopen und dies war gleichzeitig der Beginn des zoologischen Teils. Nach der Schau blieben die Tiere in der Wilhelma, allerdings hatte das Finanzministerium seinerzeit die Entfernung der Tiere angeordnet. Daraufhin besuchte der ehemalige Direktor Schöchle den damaligen Finanzminister Frank und überredete ihn, ein Löwenjungtier zu taufen. Dies erregte das Interesse der Medien und der Bevölkerung worauf Frank 1951 die Anordnung zurückzog.

Mit 11.000 Tieren in etwa 1.200 Arten ist die Wilhelma heutzutage einer der artenreichsten Zoos weltweit. Dazu kommen rund 7.000 Pflanzenarten und –sorten im historischen Park und in den Gewächshäusern der Wilhelma.
Zusammenfassend war es ein sehr interessanter und informativer Nachmittag, so das Fazit der Teilnehmer.

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